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    26 November

    Amazonen

    y1pf5d1jJADh1Tk6Ku2l3h5G05RecISHGDbQ_yZNeWsVMJ5bDPYNdDtYU8wOWS7AlQJFpZdRxSshEE                Amazonen          y1pkQ0KxTBraDyk-G3HUDRtU-FZjiypel5mHNooMSsxiDSxNI6mZ4E3GKoafIjWMSLoE_F0_xFneCw
     
    Drei Freunde suchten Abenteuer,
    hockten Nachts ums Lagerfeuer.
    Da raschelts im Gebüsch- oh Graus,
    zehn Amazonen springen raus.
     
    Die können Männer gar nicht leiden.
    Sie hauen druff von allen Seiten,
    -tunken die drei in den Dreck
    und schleppen sie gefesselt weg.
     
    Angekettet in ner Höhle
    lauschen sie dem Rumgegröhle
    der Flintenweiber.Die sind nackt,
    haben den ersten sich gepackt
     
    zerren ihn aus dem Verlies.
    Die anderen in der Finsternis
    hören den Freund gleich danach
    um Gnade winseln-weh und ach
     
    Sein Schreien geht durch Mark und Bein,
    nach Stunden erst kehrt Ruhe ein.
    Am nächsten Tag holn sie den zweiten,
    das gleiche Schicksal zu erleiden.
     
    Wieder Schreien, Kreischen, Wimmern!
    Die Weiber schien das nicht zu kümmern
    Fritz, -der letzte, hört sie lachen,
    derweil sie böse Dinge machen.
     
    Bald darauf holen sie auch ihn,
    fangen an, ihn auszuziehn.
    ,,Wie deine Freunde wirst du jetzt
    entmannt!" Der Fritze ist entsetzt.
     
    ,,Je nach dem Beruf des Mannes
    entfernen wir ihm den Johannes!
    Dein erster Kumpel, der war Schreiner
    -Abgehobelt wurde seiner.
     
    Der zweite hat Friseur gelernt,
    dem wurd er mit ner Scher entfernt!
    Jetzt, Freundchen, bist du an der Reihe.
    -und spar dir deine Gnadenschreie!"
     
    Drauf fängt der Fritz zu lachen an,
    die Furien fauchen giftig: Mann,
    warts bloß ab, du doofer Macker,
    dir vergeht schon dein Gegacker!"
     
    Da lacht der Fritze noch viel schlimmer,
    keucht mit Mühe: ,,nie und nimmer!
     
    -weil ich schon an die 20 Jahr
    als Lollipop- Vertreter fahr!"
     
     
    *Annie Krug*
    23 November

    Schlüssel des Lebens

    y1p5zo0hufxdXi7na4tflTKBc9tFvgzR13qjkPfxlKLKuplalRATD9rxxlalnFNN_Hh3KmWfL6XTWLJf9AO1diK7P-OI4vxEDbM Schlüssel des Lebens
     
    Das Leben gleicht einem Strand,
    an dem der Ozean des Schicksals
    unermüdlich neue Dinge
    an deine Seele spült.
     
    Es können neue Menschen sein,
    denen du begegnest,
    Worte und Weißheiten,
    Erlebnisse,
    Gedanken.
     
    Wie Muscheln liegen sie
    an deinem Strand.
    Warten darauf
    von dir gefunden zu werden.
     
    Manche bleiben dort lange liegen,
    andere werden von der nächsten Flut
    zurückgezogen ins Meer,
    waren nur kurze Besucher.
     
    Nur wer sie aufsammelt
    und ihre Schönheit,
    ihre Wahrheit und Strucktur
    im hellen Licht Betrachtet,
     
    dem erzählen sie
    ihre Geschichte
    von der Reise
    durch das tiefe Meer.
     
    Du mußt sie nicht besitzen,
    das gleicht einem
    hoffnungslosen Kampf
    gegen die Urgewalt des Meeres-
     
    trage ihre Geschichten nur
    tief in deinem Herzen.
     
    Sie können der Schlüssel sein
    für die Geheimnisse des Lebens,
    für die Schatzkisten
    an deinem Strand,
    oder sind es selbst.
     
    Habe also keine Angst
    vor einer rauen,
    stürmischen
    und bewegten See.
     
    Sie wird dir mehr Muscheln
    an den Strand spülen,
    als ein ewig flaches Meer
    bei Sonnenschein.
     
    Genieße die sonnigen Stunden
    bei Ebbe
    und sei tapfer bei Sturm
    und hohen Wellen.
     
    Das Bild des Sandes
    an deinem Strand
    ist vergänglich
    und jeden Tag neu.
     
    Gezeichnet von den Menschen
    und bereinigt die Flut.
     
    Besuche auch andere Strände,
    an denen der Wind das Meer
    aus einer anderen Richtung
    an das Ufer treibt.
     
    Vertraue auf dein Gefühl
    welche Muschel dir gefällt.
     
    Aber nimm dir auf jeden Fall die Zeit,
    die Muscheln zu betrachten.
     
    Halte sie in die Sonne
    Und schenk ihrem Rauschen dein Ohr.
     
    *Hanns Kronenberg*
     
     
    22 November

    Auf der Reeperbahn

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    Auf der Reeperbahn Nachts um halb Eins...
     
    Silbern klingt und springt die Heuer,
    heut´speel ick das feine Oos.
    Heute ist mir nichts zu teuer,
    morgen geht die Reise los.
    Langsam bummel ich ganz alleine
    die Reeperbahn nach der Freiheit ´rauf,
    treff ich eine recht blonde, recht feine,
    die gabel ich mir auf.
     
    Komm doch, liebe Kleine, sei die meine, sag nicht nein!
    Du sollst bis morgen früh um neune meine kleine Liebste sein.
    Ist dir´s recht, na dann bleib ich dir treu sogar bis um zehn.
    Hak mich unter, wir woll´n jetzt zusammen bummeln geh´n.
     
    Auf der Reeperbahn nachts um halb eins,
    ob du´n Mädel hast oder hast kein´s,
    amüsierst du dich,
    denn das findet sich
    auf der Reeperbahn nachts um halb eins.
    Wer noch niemals in lauschiger Nacht
    einen Reeperbahnbummel gemacht,
    ist ein armer Wicht,
    denn er kennt dich nicht,
    mein St. Pauli, St. Pauli bei Nacht.
     
    Kehr ich heim im nächsten Jahre,
    braungebrannt wie´n Hottentott;
    hast du deine blonden Haare
    schwarz gefärbt, vielleicht auch rot;
    grüßt dich dann mal ein fremder Jung
    und du gehst vorüber und kennst ihn nicht,
    kommt dir, vielleicht die Erinnerung wieder,
    wenn leis´er zu dir spricht:
     
    Komm doch, liebe Kleine, sei die meine, sag nicht nein!
    Du sollst bis morgen früh um neune meine kleine Liebste sein.
    Ist dir´s recht, na dann bleib´ich dir treu sogar bis um zehn.
    Hak mich unter, wir woll´n jetzt zusammen bummeln geh´n.
     
    Auf der Reeperbahn nachts um halb eins,
    ob du´n Mädel hast oder hast kein´s,
    amüsierst du dich.
    denn das findet sich
    auf der Reeperbahn nachts um halb eins.
    Wer noch niemals in lauschiger Nacht,
    einen Reeperbahnbummel gemacht,
    ist ein armer Wicht,
    denn er kennt dich nicht,
    mein St. Pauli, St. Pauli bei Nacht.
     
    21 November

    Wüstensand

     
    Wüstensand
     
    Ich schreibe mein Herz
    in den Staub der Straße
    vom Ural bis zur Sierra Nevada
    von Yokohama bis zum Kilimandscharo
    eine Harfe aus Telegraphendrähten.
     
    Ich sage Gobi und ich sage Sahara
    ich sage Eismeer und sage Hawai.
    Katarakte der Sehnsucht,
    die nie verstummen.
    Schweflige Blüte trockener Kakteen.
     
    Turbine und Dynamo,
    Motor und Schenkel.
    Ich lege die Hand
    in die Spur meiner Füße.
     
    Die Erde- zu klein
    für ein wanderndes Herz.
    Der Himmel- zu hoch
    für ein grübelndes Hirn.
     
    Ich schreibe mein Herz
    in den Staub der Straße.
    Ich lege die Hand
    in die Spur meiner Füße.
     
    *George Forestier*
     
    20 November

    Schwarzer Zigeuner

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      Schwarzer Zigeuner
     
    Heut´kann ich nicht schlafen geh´n.
    Heut´find´ich keine Ruh´.
    Ich will Tanz und Lichterglanz
    und Musik dazu.
    Grad´ weil ich so traurig bin,
    drum bleib´ich nicht allein.
    Will mein Herz betör´n im Nu bei Musik und Wein.
     
    Du schwarzer Zigeuner, komm spiel mir was vor.
    Denn ich will vergessen heut´, was ich verlor.
    Du schwarzer Zigeuner,Du kennst meinen Schmerz.
    Und wenn Deine Geige weint, weint auch mein Herz.
    Spiel´mir das süße Lied aus gold´ner Zeit.
    Spiel´mir das alte Lied von Lieb´und Leid.
    Du schwarzer Zigeuner, komm, spiel´mir ins Ohr.
    Denn ich will vergessen ganz, was ich verlor.
     
    Wißt ihr was die Liebe ist? Ein kurzer Traum im Mai.
    Wenn Dein Mund sich satt geküsst, ist der Traum vorbei.
    Nichts als die Erinnerung bleibt Dir allein zurück.
    Und Du kannst nur träumen von vergang´nem Glück.
     
    Du schwarzer Zigeuner komm spiel´mir was vor.
    Denn ich will vergessen heut´, was ich verlor.
    Du schwarzer Zigeuner, Du kennst meinen Schmerz.
    Und wenn Deine Geige weint, weint auch mein Herz.
    Spiel´mir das süße Lied aus gold´ner Zeit.
    Spiel´mir das alte Lied von Lieb´und Leid.
    Du schwarzer Zigeuner,komm, spiel´mir ins Ohr.
    Denn ich will vergessen ganz, was ich verlor.
     
     
    18 November

    Liebe für ein ganzes Leben?

    herzbuch 
    Liebe für ein ganzes Leben?
     
    Vor der Hochzeit:
     
    Sie: Ciao Bernhard!
     
    Er: Na endlich, ich habe schon so lange gewartet!
     
    Sie: Möchtest Du , das ich gehe?
     
    Er: Nein! Wie kommst du darauf? Schon die Vorstellung ist schrecklich für mich!
     
    Sie; Liebst Du mich?
     
    Er. Natürlich! Zu jeder Tages- und Nachtzeit!
     
    Sie; Hast Du mich jemals betrogen??
     
    Er: Nein! Niemals! Warum fragst Du das?
     
    Sie: Willst Du mich küssen?
     
    Er: Ja, jedesmal wenn ich Gelegenheit dazu habe!
     
    Sie: Würdest Du mich jemals schlagen?
     
    Er: Bist Du wahnsinnig? Du weißt doch wie ich bin!
     
    Sie: Kann ich Dir voll vertrauen?
     
    Er: Ja!
     
    Sie: Schatzi...
     
    Sieben Jahre nach der Hochzeit:
     
    Text einfach nur von unten nach oben lesen...
     
    *Diesen Text bekam ich von meinem liebsten Chatfreund*
     
     
     
     
     
     
     
    14 November

    Lolita

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    Lolita
     
    Lavendelduft...
    Lustvolle Liason Liebender...
    Lagerstätten...
    Lasterhöhlen...
    Lolitas Lippen...
    Luftschlösser...
    Liebesqual...
    Lalitas Lachen...
    Lindernde Labsaal...
     
    Landpartien-Lindenbäume-Lerchengesang...
    Lichtgestalten...
    Lüsterner-Leviathan lauert...
    Lemurenhaft...Lakonisch lächelnd...
    Lechzendes Larvengesicht!...
    Lolitas liebster Leib...
    löscht lodernde Lenden...
    latend...
    Laszives Luder...
     
    Lästige Lachsalven...
    Launischer Lotusblütentöchter...
    Liebesgeflüster?...
    Listenreiche Lügnerinnen...
    Liebkosen...
    Luxuskörper!...
     
    Lavabräute!...
     
    Lunares Licht...
    Läßt lakmusfarbene Laken leuchten...
    Lotterbett...
    Laudanum lindert Leiden...
    Labyrinthgefangener  Lazerrus!...
    Labiler Löwe...
    Liegt Lederriemengefesselt...
    Lahm...
    Liebe...
    Leere...
    Legende...
    Lüge...
    Lolita...
    12 November

    Ohne Liebe

     
    Ohne Liebe
     
    Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich
    Verantworung ohne Liebe macht rücksichtslos
    Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart
    Wahrheit ohne Liebe macht kritisch
    Erziehung ohne Liebe macht wiederspruchsvoll
    Klugheit ohne Liebe macht gerissen
    Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch
    Ordnung ohne Liebe macht kleinlich
    Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch
    Macht ohne Liebe macht gewalttätig
    Ehre ohne Liebe macht geizig
    Glaube ohne Liebe macht fanatisch
    08 November

    Sich zu verlieren

    167410hdf1wjheduSich zu verlieren-
    ohne die Gewissheit gefunden zu werden,
    sich total einzulassen-
    mit dem Risiko der Enttäuschung,
    sich zu verschenken-
    ohne den anderen zu verpflichten.
    Das ist die einzige Möglichkeit,
    den anderen zu gewinnen
    und nicht am anderen Ufer
    allein stehen zu bleiben.